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Mobilitätsbefragung - Statistisch gesicherte Erfassung des Verkehrsverhaltens!

LEISTUNGEN
Mobilitätsbefragungen dienen dazu, die Tätigkeitsprofile aller Verkehrsteilnehmer (auch diejenigen der nicht-motorisierten) systematisch, repräsentativ und statistisch gesichert zu erfassen.

Dabei wird eine vorher festzulegende und zufällig ausgewählte Anzahl von Haushalten als Stichprobe aus dem Stadtgebiet per Post informiert und um Teilnahme gebeten, um über ihr Verkehrsverhalten Auskunft zu geben.
Mobilitätsbefragung - Ingenieurbüro Helmert
Die daraus ermittelten Kenngrößen werden genutzt, um Daten
    • für den Aufbau eines strukturdatenbasierten Verkehrsmodells,
    • für die Neuaufstellung oder Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans (VEP) sowie Nahverkehrsplans (NVP),
    • über Stärken und Schwächen der verschiedenen Verkehrsmittel,
    • zu Verlagerungsmöglichkeiten für mehr umweltverträglichen Verkehr,
    • für zielgruppenspezifische Planungen,
    • zur Evaluation der Wirksamkeit bereits durchgeführter Maßnahmen
    • ...
zu gewinnen.

Der Vergleich mit Daten anderer Städte bietet die Chance, örtliche Besonderheiten zu erkennen. Auch werden unterschiedliche Verkehrsmuster in verschiedenen Stadtteilen herausgearbeitet. Letztlich liefern die Daten den Planern ebenso wichtige Erkenntnisse über die Ursachen des Verkehrs. Darüber hinaus sind die Daten wichtige Eingangsgrößen der Verkehrsmodelle, welche das Verkehrsgeschehen auf der Grundlage des Straßennetzes, der Strukturdaten und des Verkehrsverhaltens abbilden. Diese Modelle unterstützten die Verkehrsplaner dabei, zukünftige Verkehrsentwicklungen verlässlich zu prognostizieren.

Wir im Ingenieurbüro Helmert führen auch Ihre Mobilitätsbefragung auf bis zu drei parallelen Wegen durch: über einen modernen und webbasierten (Online-)Fragebogen, als Fragebogen in Papierform sowie auch über ein entsprechendes Telefoninterview. Damit erreichen wir jeden Verkehrsteilnehmer in der bevorzugten Form und sammeln wichtige Verkehrsverhaltensdaten für Sie!
MOBILITÄTSBEFRAGUNG - Stadt Bielefeld
Im Rahmen des EU-Projekts BAPTS (Boosting Advanced Public Transport Systems/Hochwertige ÖPNV-Systeme für Europa) führte die Stadt Bielefeld im Jahr 2010 eine umfassende Haushaltsbefragung zum Verkehrsverhalten durch. Besonderes Augenmerk des Projektes lag auf den Effekten des demographischen Wandels vor dem Hintergrund eines effektiven ÖPNV in der Zukunft.

Im Befragungszeitraum von Anfang Juni bis Ende September 2010 (unter Ausschluss der Schul- und Semesterferien) wurden über 3.700 Bürger zu ihren werktäglichen Wegen befragt. Dabei wurden insgesamt 12.700 Wege erfasst und ausgewertet.
Verkehrsmittelwahl bei der Mobilitätsbefragung in Bielefeld - Ingenieurbüro Helmert
Bei der Befragung wurden verschiedene Ziele verfolgt:
    • Mobilitätskennziffern als Datengrundlage für die Verkehrsentwicklungsplanung und die Verkehrsmodellrechnung ermitteln,
    • Regionale Unterschiede der Mobilitätskennwerte zwischen den Stadtbezirken herausarbeiten,
    • Altersspezifische Betrachtungen zum Verkehrsverhalten durchführen, um Rückschlüsse auf die Anforderungen aus dem demographischen Wandel ziehen zu können,
    • Geschlechtsspezifisch differierende Bedürfnisse von Frauen und Männern bei der Nutzung des Verkehrsangebotes identifizieren.
Erfahrene Mitarbeiter(innen) führten die Befragung telefonisch durch; ein Preisausschreiben motivierte zur Teilnahme.

Ein speziell konzipiertes Internet-Portal informierte die Bevölkerung über Ziele, Hintergründe und Ergebnisse der Haushaltsbefragung.

Das Ingenieurbüro Helmert entwickelte für die Stadt Bielefeld auch die Datenbankanwendung für die differenzierten Aus­wertungen.
Verkehrsmittelverteilungl bei der Mobilitätsbefragung in Bielefeld - Ingenieurbüro Helmert
MOBILITÄTSBEFRAGUNG - Kreis Soest
Als ein Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte (AGFS) hat der Kreis Soest eine Mobilitätserhebung mit dem Schwerpunkt auf Fahrradmobilität durchgeführt.
Diese Erhebung wurde nach den offiziellen Standards für Modal-Split-Erhebungen der AGFS durchgeführt.

Die Erhebungsperiode erstreckte sich auf insgesamt drei Monate. Ziel war es, die werktäglichen Wege von 4.100 Einwohnern des Kreises zu erfassen.

Die Mobilitätserhebung im Kreis Soest bot den angeschriebenen Haushalten ein Spektrum an drei unterschiedlichen Teilnahmemöglichkeiten: die Fragen konnten per beigelegtem Fragebogen in Papierform, im Internet über eine komfortable Eingabemaske oder in einem Telefoninterview beantwortet werden.
Online-Fragebogen bei der Mobilitätsbefragung für den Kreis Soest - Ingenieurbüro Helmert
Die in der Online-Eingabemaske implementierten Prüfroutinen erleichterten den Probanden einerseits die Eingabe und andererseits stellten sie sicher, dass die hier eingegebenen Interviews vollständig, gültig und auswertbar waren.

Durch eine ausgezeichnete Zusammenarbeit des Kreises, der örtlichen Presse und unserem Ingenieurbüro konnte eine Rücklaufquote von über 20 % realisiert werden.
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